Wir behandeln Ihre Zähne mit Liebe ! 

4. Hilfsprojekt "abgeschlossen"

Karies-Prophylaxe - bis 2 Jahre

 

Liebe Eltern,

 

die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion mit kariesverursachenden Bakterien ist in den ersten 24 Monaten besonders hoch.

Wenn es gelingt, die Mundhöhle Ihres Kindes in dieser Zeit vor einer Infektion zu schützen, dann kann Ihr Kind völlig kariesfrei bleiben.

 

Ursachengerichtete Karies-Prophylaxe heißt:

 

1. Aufklärung der Eltern und Großeltern über die Infektionswege.

2. Elternteile mit hoher Kariesaktivität können durch Speicheltests erkannt, und mit gezielten antibakteriellen Maßnahmen behandelt werden. Dadurch kann das Infektionsrisiko deutlich gesenkt werden. Speicheltests machen Sinn, wenn öfters Zahnkaries festgestellt wurde.

3. Zähneputzen ab dem Durchbruch des 1. Zahnes!

4. Bitte keine süßen Getränke nach dem Zähneputzen am Abend!

5. Kalziumreiche Ernährung - Eine Literaturübersicht bestätigt die antikariogene Wirkung von Milchprodukten, insbesondere von Käse. Er hemmt die Demineralisation des Zahnschmelzes und fördert die Remineralisation. So konnte bei Testpersonen, die über 3 Wochen 6x täglich den Mund mit einer 10%igen Saccharoselösung spülten, die Zahnschmelz-Demineralisation alleine durch das Kauen von 5 g Cheddarkäse eine Minute nach jeder Spülung um 71% reduziert werden.

 

Folgende Mechanismen sind für diese zahnschonende Wirkung von Käse verantwortlich:

 

- der Speichelfluss wird stimuliert, dadurch werden Plaquesäuren neutralisiert und fermentierbare Kohlenhydrate rascher aus der Mundhöhle gespült.

- die Aktivität der Plaquebakterien wird gehemmt

- Kalzium und anorganisches Phosphat wird für die Remineralisation von Zahnschmelz bereitgestellt

 

Aber auch probiotische Milchprodukte schützen vor Karies. Im Rahmen einer finnischen Studie stellte man fest, dass der Zusatz des probiotischen Keimes Lactobacillus rhamnosus GG das Kariesrisiko und die Kariesinzidenz im Studienzeitraum von sieben Monaten signifikant senken konnte. Während in der Verumgruppe das Risiko von 40 auf 34% sank, stieg es in der Placebogruppe von 39 auf 43% an.

 

Statt des Apfels am Abend könnte daher ein Stück Käse die Zähne deutlich besser auf die "Nachtruhe" einstimmen. Zähneputzen im Anschluss sollte aber in jedem Fall selbstverständlich sein. 


 


 Zahnarztpraxis

Stefan Krause

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